Betreuung: Markus Dietrich

Kinderjury 2016

Kinderjury 2016

Kinderjury
Kinderjury – mehr als nur Popcorn Kino kann ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn nach dem Abspann nicht nur die eigene Meinung gefragt ist, sondern die auch noch begründet werden muss. Denn die Mitglieder der Kinderjury vergeben in Kategorien wie Filmidee, Handlung, Kamera, Musik und schauspielerische Leistung Noten auf einer Skala von 1 bis 6. Beim Kikife 2017 stellen sich dieser Herausforderung Kinder und Jugendliche der Klassen 6 bis 8. Sie werden sich – zusammen mit den Kollegen von Fach- und Filmkritikerjury - alle Wettbewerbsfilme anschauen. Nach jeder Vorstellung gibt es die Gelegenheit zum Austausch. Anschließend beraten die Junioren alleine. Denn jede Jury muss einen eigenen Sieger ermitteln.
Markus Dietrich, Regisseur und Drehbuchautor, wird der Kikife-Kinderjury während der Filmvorführungen und in den Beratungen mit fachlichem Rat zur Seite stehen. Dabei ist ihm wichtig, die eigentliche Entscheidung nicht zu beeinflussen, sondern die Kinder und Jugendlichen in ihrer Meinungsfindung zu unterstützen. Durch Markus Dietrich erhalten sie Einblick in die filmische Sprache, Methoden und technischen Prozesse des Filmemachens. So können die Kinder und Jugendlichen fachspezifische Aspekte besser in ihre Entscheidung einbeziehen.
Trotz der Verantwortung soll der Spaß bei der Arbeit nicht zu kurz kommen. Deshalb wird natürlich für das leibliche Wohl der Kinderjury gesorgt. Dazu gehört im Turmtheater nach alter Tradition auch eine große Portion Popcorn …
Markus Dietrich Regisseur und Drehbuchautor
An der Freien Universität in Berlin hat Markus Dietrich Theaterwissenschaften und an der Bauhaus-Uni in Weimar Mediengestaltung studiert. Von 2009 bis 2011 war er Regisseur am Thalia Theater Halle. 2012 drehte er mit „Sputnik“ sein Kino-Debüt, das 2014 in der Kategorie „Bester Kinderfilm“ für den Deutschen Filmpreis nominiert war. Ab 2013 folgten diverse Folgen der Kinderserie „Schloss Einstein“. 2016 entstand die Märchenverfilmung „Prinz Himmelblau und Fee Lupine“ für die ARD. „Die Unsichtbaren“ ist der Arbeitstitel seines aktuellen Kinderfilm-Projekts, das in diesem Jahr realisiert wird.

Christina Hasenmüller

Reiner Schöne

Mike Wiedemann

Wolfgang Eißler

Dr. Martin Blaney

Fachjury
Im Wettbewerb Internationaler Kinder- und Jugendfilm wird auch beim 24. Internationalen Kinderkinofestival wieder eine prominent besetzte Fachjury darüber entscheiden, welcher der sechs Kinder- und Jugendfilme aus der ganzen Welt den Sieg davon tragen darf. Der Gewinner des "Preises der Kreissparkasse Ostalb" wird in einer feierlichen Verleihung durch die Jury bekannt gegeben. Für die Fachjury des Kikife 2017 stehen fest:
Christina Hasenmüller Sachbearbeiterin Kino-, Verleih- und Vertriebsförderung der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
Nach einer Ausbildung zur Mediengestalterin studierte Christina Hasenmüller Medienwirtschaft an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Ihr Praxis-Semester absolvierte sie im Kinderzeitschriftenverlag „Blue Ocean Entertainment“. Seit 2015 ist sie für die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg in den Bereichen Kino-, Verleih- und Vertriebsförderung tätig.
Reiner Schöne Schauspieler, Synchronsprecher, Sänger und Autor
Nach einem Schauspiel-Studium am Deutschen Nationaltheater in Weimar spielte Reiner Schöne Theater, drehte DEFA-Filme und nahm Schallplatten auf. 1968 kehrte er nach einem Konzert in West-Berlin nicht in die DDR zurück. Von 1985 bis 2002 lebte er in den USA, spielte u.a. an der Seite von Clint Eastwood, Lee van Cleef und Kris Kristofferson. In Deutschland drehte er u.a. mit Otto und „Bully“ Herbig.
Mike Wiedemann Leiter Kinofest Lünen
Mike Wiedemann stammt aus Kassel. Nach dem Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film (München) war er Produktions- und Herstellungsleiter u. a. bei Wim Wenders, Wolfgang Petersen, Margarethe von Trotta und Reinhard Hauff. Er hat „Theo gegen den Rest der Welt“ produziert und war in der Filmförderung NRW tätig. Seit 2005 leitet Wiedemann das Kinofest Lünen.
Wolfgang Eißler Autor und Regisseur
Wolfgang Eißler wurde bekannt als Autor und Regisseur des Kinofilms „Berlin am Meer“. Seine Regiearbeiten im Auftrag von ARD und ZDF wurden national und international mit Preisen ausgezeichnet. Zuletzt wurden seine Weihnachtsmärchen „Die kluge Bauerntochter“ und „Die zertanzten Schuhe“ sowie seine Löwenzahn- Folge „Wunder des Lebens“ jeweils für einen Grimme-Sonderpreis nominiert.
Dr. Martin Blaney Journalist
Der britische Journalist lebt seit 1988 in Deutschland. Dr. Martin Blaney arbeitete u.a. bei der Berlinale, beim Filmfest München und beim Media-Programm der EU. 1990 wurde er Deutschland-Korrespondent der britischen Fachzeitschrift „Screen International“. Neben seinen journalistischen Aktivitäten war er bereits Jury-Mitglied zahlreicher internationaler Filmfestivals.

Rolf-Rüdiger Hamacher

Nadine Kloos

Sophie Charlotte Rieger

Filmkritikerjury
Rolf-Rüdiger Hamacher Medienpädagoge und Journalist
Nach einer Buchhändler-Lehre studierte Rolf-Rüdiger Hamacher Sozialarbeit mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik. Seit 1969 schreibt er Kultur-Kritiken für Tageszeitungen und Fachmagazine, unterrichtete an der Fachhochschule Köln Medienpädagogik und Filmgeschichte. Zudem war er viele Jahre Vorstandssprecher des Verbandes der deutschen Filmkritik.
Nadine Kloos Medien-Pädagogin
Nadine Kloos hat Fernsehen zu ihrem Beruf gemacht. Die Medien-Pädagogin am Münchner Institut für Medienpädagogik schätzt für den Ratgeber „Flimmo“ Kinder- und Erwachsenen-Sendungen ein. Am liebsten schaut sie Filme für das junge Publikum - wegen der starken und ungewöhnlichen Helden, frechen Vorbilder, originellen Enden und Geschichten, die berühren und zum Abtauchen einladen. www.flimmo.tv, www.jff.de
Sophie Charlotte Rieger Freie Journalistin und Filmkritikerin, Betreiberin des Online-Filmmagazins „Filmlöwin“
Sophie Charlotte Rieger war viele Jahre in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und absolvierte eine Ausbildung zur Spielleiterin/Theaterpädagogin. Die freie Journalistin und Filmkritikerin (Schwerpunkte: Kinder- und Jugendfilm, feministische Filmkritik) schreibt für Print- und Online-Medien. Zudem betreibt sie das feministische Online-Film-Magazin „Filmlöwin“.